Unterschiede der Mitose und Meiose:
Kriterium
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Mitose
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Meiose
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Vorkommen:
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In undifferenzierten Zellen, Zellverbänden oder Geweben
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- Bei Diplonten: in den
Geschlechtsorganen
- Bei Haplonten: in den Zygoten
- Bei Organismen mit Generationswechsel:
in bestimmten Geweben des Sporophyten
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Dauer:
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0,5 – 3 Stunden
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- bei vielen Pflanzen: 1 – 5 Tage
- bei Säugetieren und bei Menschen: bis
zu 6 Monate
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Funktion
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- Neuproduktion von Kernen und Zellen
- Bei Haplonten und Organismen mit Generationswechsel:
Bildung der Keimzellen
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- bei Diplonten: Bildung der Keimzellen
- bei Haplonten und Organismen mit
Generationswechsel: Wiederherstellung der Haplophase
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Stadienablauf
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Mitose
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Meiose
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Insgesamt
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Nur eine Teilung
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2 aufeinanderfolgende Teilungen
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Prophase
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Keine Konjugation der Homologen
Chromatiden mikroskopisch sichtbar
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Prophase I:
Konjugation der Homologen zu Bivalenten
Umbau der Chromosomen durch
Crossing-over
Chromatiden mikroskopisch allgemein nicht mehr nicht sichtbar
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Metaphase
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Einordnung von Chromosomen in die Äquatorialebene
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Metaphase 1:
Einordnung von Bivalenten in die Äquatorialebene
Hierbei Umordnung der Genome
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Anaphase
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Wanderung von Chromatiden an die Spindelpole à Konstanz der Chromosomenzahl
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Anaphase I:
Wanderung von Chromosomen an die Spindelpole à Reproduktion der Chromosomenzahl auf
die Hälfte
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Interphase
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Bildung zweier genetischen identischer Tochterkerne
reger Stoffwechsel
Teilung beendet
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Interkinese (= Interphase I):
Bei Heterozygotie: Bildung
zweiter genetisch nicht identischer Tochterkerne
Geringe Stoffwechselaktivität
Teilung läuft weiter
2. meiotische Teilung: entspricht im Stadienablauf der Mitose
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Ergebnis
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Aus einer diploiden Zelle (2n) entstehen zwei identische
Tochterzellen mit diploidem Chromosomensatz (2n)
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4 erbgleiche Tochterkerne mit der reduzierten Chromosomenzahl
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Meiose:
1. Reifeteilung:
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Prophase I:
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Chromatiden werden sichtbar
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Spindelfasern bilden sich
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Kernhülle löst sich auf
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Homologe Chromosomen ordnen sich zusammen
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Chromosomen spinalisieren sich
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Metaphase I:
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Chromosomen maximal verkürzt
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Anordnung in der Äquatorialebene (Spindelfaser gebildet)
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Zufällige Anordnung der homologen Chromosomen
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Anaphase I:
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Je ein homologes Chromosom wandert zu den Polen
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Jede Tochterzelle erhält ein haploiden Chromosomensatz
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[Telophase I:]
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Zwei-Chromatid-Chromosomen erreichen die Zellpole
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2. Reifeteilung
(In einer normalen Mitose
werden die Chromatiden der homologen Chromosomen getrennt. Neue Kernmembranen
und Zellmembranen werden gebildet)
Mitose:
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[Prophase:]
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Chromosomen werden sichtbar
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spinalisieren sich zur Transportform
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zwei Chromatiden sich sichtbar
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Spindelfasern bilden sich
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Kernmembran löst sich
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Metaphase II:
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Chromosomen maximal verkürzt
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Chromatiden gut zu erkennen
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Anordnung in der Äquatorialebene
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Centromeren und Zellpole durch Spindelfasern verbunden
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Anaphase II:
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Centromeren teilen sich
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Chromatiden weichen auseinander und wandern zu den Zellpolen
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Telophase II:
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Chromosomen entspiralisieren sich
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Zellmembran bildet sich
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Neue Kernmembran bildet sich
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Der Zellkern:
Der Kern ist die Steuerzentrale für die Ausbildung von Zellstrukturen
und besitzt die entsprechende Erbinformation, die aus dem Kern in alle
Plasmabereiche transportiert werden kann.
Transplantationsversuche von Kernen differenzierter Zellen zeigen,
dass diese immer noch die vollständige Erbinformation enthalten.
Vorgänge der Zellteilung:
Forderung: Die Erbinformation muss vor Beginn der Zellteilung verdoppelt
werden, um zu gewährleisten, dass beide Tochterzellen die identische
Erbinformation besitzen.
Stoffliche Träger der Erbinformationen sind die Chromosomen (Kernschleifen), die aus
DANN und basischen Proteinen bestehen.
Kondensation (Verdichtung) des diffusen Chromatins zu Chromosomen findet direkt vor der Zellteilung statt,
wobei die Chromosomen aus 2 Schwesterchromatiden
bestehen, die über das Zentromer verbunden sind.